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Heutrocknung

Heu

Als Heu bezeichnet man die getrocknete oberirdische Biomasse von Grünlandpflanzen (Gräser, Kräuter, Leguminosen). Siehe auch Wiese, Weide.

Regional unterschiedlich wird in Süddeutschland nur der erste Schnitt als das eigentliche Heu bezeichnet - er enthält aufgrund der holzhaltigen Grashalme weit mehr Faserstoffe und ist besonders für Pferde geeignet. Der zweite und die weiteren Grasschnitte - heute werden Heuwiesen bis sechs mal im Jahr geschnitten - werden Grummet (auch Grünmat von grün Mahd) genannt, in Süddeutschland und der Schweiz auch Öhmd, Amet, oder Emd. In Norddeutschland findet diese Unterscheidung nicht statt, sondern dort wird getrocknetes Gras allgemein als Heu bezeichnet; Der 1. Schnitt wird aufgrund meist widriger Witterung selten als Heu, aber weit überwiegend zu Silage konserviert. Grummet ist aufgrund eines relativ zum 1. Schnitt früheren Schnittzeitpunkts (siehe Kapitel "Heu oder Silage") nährstoffreicher bzw. hat einen niedrigeren Anteil an Strukturkohlenhydraten als Heu.

Technik der Heugewinnung

Um eine Konservierung des Mähguts zu gewährleisten, wird der Aufwuchs (meist von hochwüchsigem Extensivgrünland) nach dem Mähen mehrere Tage auf dem Feld zur Lufttrocknung liegen gelassen. Während dieser Zeit wird es heute zumeist mit Kreiselwendern mehrmals gewendet, um dann mit Kreiselschwadern zu Schwaden gerecht zu werden. In der modernen Landwirtschaft wird das Heu heute meist mit Ballenpressen gepresst. Üblich sind kleine Eckballen (ca. 35x25x100cm) oder große, mehrere hundert Kilo schwere Rund- oder Quaderballen. Bei einer angemessenen Lagerung kann das Heu auf diese Weise mehrere Jahre lang als Futtermittel für Nutztiere verwendet werden.

Um qualitativ hochwertiges Heu zu erhalten, ist es wichtig, das Mähgut schnell und gründlich zu trocknen und möglichst staubfrei zu pressen bzw. einzufahren. Die Trockensubstanz von gutem Heu sollte etwa 86 % betragen. Aufgrund seiner günstigen Zusammensetzung hat Heu eine sehr hohe Bedeutung in der Pferdefütterung. Heu muss nach der Ernte mindestens vier Wochen lagern, bevor es an Pferde verfüttert werden kann, da es sonst beim Pferd zu einer Kolik kommen kann.

Bevor von Traktoren gezogene Ladewagen verbreitet waren, wurde das Heu meist auf Wagen, die von Pferden und anderen Zugtieren gezogen wurden, zum Bauern transportiert. In unwegsameren Gelände (z.B. beim Wildheuen) musste das Heu oft auf dem Rücken in die Scheune getragen werden. Auch Holzschlitten fanden Verwendung.

(Quelle: Wikipedia.de)

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